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        Willkommen auf den Seiten des AK Verkehr

Kurzvorstellung

Bürgerinnen und Bürger aus Mainz und Umgebung treffen sich kontinuierlich seit 1997,
um aktiv ein Wörtchen in Sachen Verkehr mitzureden, denn es geht um die Lebensqualität in ihrer Stadt Mainz.

Mitmachen kann jede(r). Gleich welchen Alters. Wer will, kann einfach einmal vorbeischauen. Unverbindlich.

Im Arbeitskreis gibt es Leute, die sich einfach nur informieren oder Gedanken austauschen wollen, und solche, die bei Projekten mitmachen. Jede(r) kann kommen und mitmachen, soviel und wann sie/er Zeit hat, soviel und wann sie/er Lust hat.

Wir sind kein Verein, wir sind keine Partei, doch wir entwickeln die Stadt mit und kennen viele Details.

Vieles haben wir unternommen, manches erreicht. Und wir haben noch einiges vor!

Wer in Mainz unterwegs ist, merkt, wo Verbesserungen nötig sind. Darüber reden wir mit Stadtrat und Verwaltung.


Treffen und Kontakt

Der AK Verkehr trifft sich jeweils, wenn nicht anders angekündigt am 3. Dienstag im Monat um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Mainz.
Nächstes Treffen: 21. Februar 2017, Rathaus Mainz, mit den Themen:

Lastenfahrrad

Mitwirkung/ Querverbindungen zu anderen verkehrspolitischen Initiativen wie z. B. dem Runden Tisch Radverkehr

Mainzelbahn

Verkehrspolitische Themen in der Lokalpresse


 

Unsere Themen

Bus & Straßenbahn

Verkehrsvernetzung

 Auf dem Punkt 
 vor Ort

Einsteigen Einsteigen

 Hier können Sie 
 mitmachen!

 Radfahren

 

  

Was läuft bei uns aktuell?

  Das erste Fahrradhäuschen für 12 Räder ist auf dem Hindenburgplatz entstanden. Detailfragen dazu beantwortet die Seite Fahrradmainz.  Der AK Verkehr setzt sich weiter ein für eine bessere Nutzbarkeit der Kaiserbrücke für Radfahrer und Fußgänger. Der AK Verkehr drängt auf eine Infotafel auf dem Vorplatz des Hbf zur schnellen Orientierung für Fahrgäste, zum besseren Wechsel zwischen Zug, Straßenbahn und Bus. Eine Infotafel ist inzwischen in der Haupthalle des Bahnhofs angebracht.


Bald noch mehr Infos über:

  • "Radlust"
  • Ideen für eine bessere Finanzierung von Bus und Strassenbahn
  • Verkehrsreduzierung durch Pendlernetz und Carsharing
  • Einsparvorschläge an die Stadtverwaltung
  • Presseerklärungen





RADFAHREN

Ein Verkehrsmittel, das aus der Niedlichkeitsfalle heraus soll, und oft die erste Wahl darstellt.

RADROUTENCHECK

In Mainz und Umgebung gibt es viele Wege, die von Alltagsradlern genutzt werden. Die Protokolle der Radroutenchecks verschiedener Strecken und Stadtteile vom VCD Rheinhessen zeigen die Schwachstellen und die Verbesserungsvorschläge der Teilnehmer auf. >> zu den Checks

RADLUST

Das Projekt Radlust, entwickelt vom Institut raumkom (Uni Trier) bietet die Möglichkeit, in Mainz das Image des Radfahrens stark aufzubessern. Die Radlust-Poster zeigen, wie attraktiv Radfahren ist. Einen Vorgeschmack finden Sie hier: www.radlust.info

  


MVG MeinRad

Fahrradmietsystem mit Stationen überhalb in und um Mainz, Gewinner eines bundesweiten Wettbewerbs, Start war im Frühjahr 2012.

 MVGMeinRadLogo

Registrieren bei http://www.mvg-mainz.de/mainzigartig-mobil/mit-mvgmeinrad/


Fahrradhäuschen

Für eine regelmäßige Fahrradnutzung bilden diebstahl-, vandalismus- und witterungsgeschützte Abstellmöglichkeiten an der Wohnung eine wesentliche Voraussetzung. Aus Hamburg haben wir von einer solchen Möglichkeit erfahren, und seit Ende August 2015 ist ein erstes Haus in der Mainzer Neustadt installiert. >> Foto  link zum Artikel über Fahrradhäuschen


Radwegebenutzungspflicht

Wir sind gegen die Radwegebenutzungspflicht, denn entgegen eines weit verbreiteten Mythos ist Fahren auf straßenbegleitenden Radwegen prinzipiell gefährlicher als die Benutzung der Fahrbahn (auch die Anlage von Schutzstreifen und Radfahrstreifen macht Rad fahren gefährlicher). Das zeigt sehr eindrucksvoll unter anderem ein Forschungsbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (Sicherung von Radfahrern an städtischen Knotenpunkten, Bericht der Bundesanstalt für Straßenwesen zum Forschungsprojekt 8952, 1992). Darüber hinaus sind Radwege zu einem zügigen, hindernisfreien Befahren in der Regel ungeeignet. Diese Probleme lassen sich durch eine bessere Umsetzung der Idee Radweg nicht lösen.

Das Bundesverwaltungsgericht hat 2010 darauf reagiert, indem es eine Benutzungspflicht nur vorsieht, wenn die Verkehrssituation auf der Straße als zu gefährlich eingestuft wird.
Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel und gehört daher auf die Straße. Anhand eines für Mainz erstellten Leitfadens können städtische Mitarbeiter die Situation konkret vor Ort beurteilen.

Damit das Radverkehrsaufkommen in relevanter Weise gesteigert werden kann, müssen die Bürger ihre Stadt als fahrradfreundlich empfinden und ein positives Selbstbild als Radfahrer entwickeln.
Radfahren ist prinzipiell sicher, gesundheitsfördernd, kostengünstig, umweltfreundlich, bequem und praktisch. Für einen attraktiveren Radverkehr hat der AK Verkehr zahlreiche Vorschläge zusammengestellt, kontaktieren Sie uns!


Abstellplätze

Im Mai 2012 haben wir dem Fahrradbeauftragten der Stadt, Herrn Mayer-Zawar, eine Liste nötiger Fahrradabstellanlagen übergeben.

Im Juni 2012 haben wir u.a. ein Hinweisschild am viel ffrequentierten Rheinufer, Höhe "Am Rathaus", für die überdachte Fahrrad-Abstellmöglichkeit in der 1.Etage des Auto-Parkhauses vorgeschlagen.




Foto: © Florian J. Becker, Mainz





BUS & STRASSENBAHN

Zwar freut sich die MVG über jährlich steigende Fahrgastzahlen, aber es ist noch Luft nach oben und wir arbeiten gemeinsam mit ihr daran.

Mehrfach brachten wir alternative Finanzierungsmöglichkeiten für den ÖPNV ins Gespräch, um die Fahrkartenpreise zu reduzieren. Beispiele wären eine Nahverkehrsabgabe oder eine Lösung ähnlich dem französischen versement transport (zweckgebundene kommunale Transportsteuer in Frankreich, die von Unternehmen ab 10 Angestellten erhoben werden kann).

Gemeinsam mit der MVG haben wir in den vergangenen Jahren mehrere Verbesserungen ausgearbeitet. Eine Auswahl:
  • bessere Vermarktung der Sammelkarten als Vorteil gegenüber dem Einzelkartenkauf - dies ist bereits in das Fahrplanheft eingearbeitet
  • Vorschläge für Erweiterung des ÖPNV in das Zollhafengebiet
  • PatenTicket: Die KVB (Kölner Verkehrsbetriebe) hat gute Erfahrungen mit diesem Projekt. Paten über 60 Jahre, mit guter „ÖPNV-Erfahrung“, bekommen kostenlos Zeitkarten für 3 Mon., die sie an gleichaltrige Patenkinder, die bisher nur oder viel Auto gefahren sind und Info-Probleme mit dem ÖPNV haben, weitergeben. Die Paten betreuen ihre Patenkinder. Ein Drittel der Patenkinder fahren danach mit selbstfinanzierten Zeitkarten weiter. – Siehe VCD – fairkehr 2/2009, Seite 24-25.

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 VERKEHRSVERNETZUNG

Bahnhofsvorplatz


Es gibt 16 Haltestellen am Hbf-Vorplatz für Busse und Straßenbahnen. Nur an den betreffenden Haltestellen ist jeweils ersichtlich, wohin die Fahrt geht. Für Fremde, auch für viele Einheimische, ist das Fragen und Suchen sehr zeitaufwändig und ärgerlich. Notwendig wäre eine einzige große Tafel, die alle 16 Haltestellen erfasst. Zu diesem Thema gab es bereits eine Anfrage im Stadtrat und Gespräche mit Stadträten.


 Energiekonzept Mainz 2005 - 2015

Wir haben unseren Beitrag zum Energiekonzept geleistet. Das Thema Verkehr war erstmals dabei. Mehrere Maßnahmen aus dem LA21-Handlungsprogramm und neuere Ideen sind eingeflossen, für eine nachhaltige Verkehrsgestaltung in Mainz müssen wir weiter am Ball bleiben. Das Energiekonzept ist auf der homepage der Stadt Mainz abrufbar: http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/hthn-6u7gza.de.html  bzw. unter dem Menüpunkt "Leben in Mainz", Rubrik "Umwelt".

Wir blieben dran:

•Am 18.11.09 widmet sich die AZ ausführlich unserer Kritik an der schleppenden Umsetzung (siehe Archiv der AZ)
•Wir diskutieren weitreichende Verbesserungen für den Radverkehr, insbesondere mit Blick auf seine Wahrnehmung und die dem Radfahrer gebotene Infrastruktur.

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Auf dem Punkt vor Ort

Der AK Verkehr greift konkrete Probleme auf, seien es Engpässe oder in der Stadt diskutierte Projekte.

A643 Ausbau

Der AK Verkehr ist Mitglied des Bündnis „Nix in den (Mainzer) Sand setzen“. Das Bündnis will die Verkehrsströme von zurzeit täglich 93.000 Fahrzeugen so gestalten, dass ein Ausbau auf durchgängige 6 Spuren nicht nötig wird.


Ludwigstraße / ECE- Einkaufszentrum

Die Zerstörung mehrerer Gebäude mit den dort enthaltenen Einrichtungen und der darauf folgende Neubau halten wir aufgrund des massiven Ressourcenverbrauchs für nicht zukunftsfähig; und die Bürger werden nicht mehr Geld in der Stadt ausgeben, sondern nur anders verteilen.

Radverkehr Kaiserbrücke
 

Bei drei der vier Mainzer Brücken ist neben Bahn- und Autoverkehr auch Fußgänger- und Radverkehr möglich. Die Kaiserbrücke als vierte kann die breiteste Fläche für letztere Verkehrsteilnehmer bieten. Jedoch Auf- und Abgang ist auf beiden Seiten für die Radfahrer unzumutbar. Für Behinderte und Rollstuhlfahrer ist es unmöglich, hoch auf die Kaiserbrücke zu kommen. Der Arbeitskreis Verkehr fordert zunächst einen neuen, barrierefreien Zugang auf die Kaiserbrücke von der Gassner-Allee her. Nachdem durch eine neue Gleislegung im Zollhafen die direkte Zufahrt für Radfahrer aus Mombach, Gonsenheim und Hinterland unmöglich wurde, muss eine zweite Rampe für diese Radfahrer gebaut werden.
Auf Initiative des AK Verkehr erging am 1.2.2012 ein Beschluss des Mainzer Stadtrats.

Wer dieses Problem kennt und eine Lösung unterstützen möchte, kann sich auf der privaten Website 
http://www.bruecken-barrierefrei.de  weiter informieren.


Große Langgasse

Die unübersichtlichen Verkehrsverhältnisse auf dieser Straße sind sicherlich vielen Mainzern bekannt. Auf unseren Wunsch hat die Stadtverwaltung 2009 eine Verbesserung der Lage der Radfahrer geprüft. Im Winter 2011/12 wurde dort Tempo 30 eingeführt, um Gefährdungen der Verkehrsteilnehmer zu reduzieren.

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EinsteigenEINSTEIGEN  -  HIER KÖNNEN SIE MITMACHEN

 ⇒ Zu unseren Treffen kommen

⇒ weniger Auto fahren

⇒ Anmelden bei MVGmeinRad

⇒    Jahres- oder Sammelkarte nutzen. Eine Fünfer-Sammelkarte kostet ist deutlich günstiger als die Einzelfahrkarte. Mit der Jahreskarte sind sie ebenso in Mainz und Wiesbaden unterwegs, erhalten aber zusätzlich zahlreiche Rabatte und Angebote bei den MVG-Partnern.

⇒ Fahrgemeinschaften bilden, Pendlernetz nutzen

⇒ Teilen Sie uns mit, wo in Mainz Fahrradbügel fehlen, um Ihr Rad sicher parken zu können.


VERKEHRSREDUZIERUNG

Mainzer Aufruf

Mainzer Aufruf
Die Stadt Mainz ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf:
Überprüfen Sie selbstkritisch Ihr Mobilitätsverhalten.
 
- Lassen Sie das Auto einmal stehen.
 
- Nutzen Sie verstärkt umweltverträgliche Verkehrsmittel wie das Fahrrad, den Bus, die Bahn.
 
- Tragen Sie nachhaltig zur Verbesserung der Lebensqualität  unserer Stadt bei.
 
Stadt Mainz
CDU  -  Stadtratsfraktion
SPD - Stadtratsfraktion
Stadtratsfraktion Bündnis 9o/Die Grünen
FDP - Stadtratsfraktion
ödp / Freie Wähler  -  Stadtratsfraktion
Die Linke - Stadtratsfraktion
Forum Lokale AGENDA 21 Mainz: Wir begrüßen  diesen Aufruf sehr; auch, dass ihn alle politischen Fraktionen mittragen. Wir haben uns ans Auto gewöhnt, es ist aber oft nicht mehr zeitgemäß, vor allem nicht in der Stadt. Haben Sie das Busangebot geprüft? Wollen Sie nicht Ihre Gesundheit durch Radfahren verbessern?
  
„Überprüfen Sie selbstkritisch Ihr Mobilitätsverhalten, für sich selbst, für unsere Stadt und für das Klima“.


Pressemitteilungen (Auswahl)

Presseerklärung vom 6.08.2008

Bremsen und dabei Gas geben?

Kontraproduktiv findet die Lokale AGENDA 21 – Mainz (LA 21) das vorgesehene Gratisparken in Mainz, das die Werbegemeinschaft und die Stadt-Tochter Parken in Mainz (PMG) „ausgeheckt“ haben. Das Fördern des Einzelhandels gehe in Ordnung, aber nicht über mehr Autos in der Innenstadt. Eine Unterstützung von Einzelhandelskunden, die mit Bus oder Fahrrad zum Einkaufen fahren, wäre der bessere Weg. So haben über 100 Einzelhändler im Zentrum gern Faltblätter des AK Verkehrs der LA 21 ausgelegt, worin an die Vorteile des Einkaufens mit Bus und Fahrrad erinnert werde, auch für den Einzelhandel.

 Auch habe die Stadt Mainz tief in die Tasche gegriffen für ein Energiekonzept bis 2015, das das renommierte ifeu-Institut aus Heidelberg auf über 160 Seiten erstellt habe. Es enthalte 1000 Ideen und Vorschläge, insbesondere im Verkehrsteil, wie man CO-2 durch Reduzierung des Autoverkehrs einsparen könne. Dieses Gutachten, an dem der AK Verkehr der LA 21 Mainz mitgewirkt habe, sei gerade Mal vor drei Monaten der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Es darf nicht in den Schubladen vergilben.

Presseerklärung vom 1.8. 2009

Sechs Spuren notwendig?

Der Arbeitskreis Verkehr der Agenda 21 hofft sehr, dass im kommenden Koalitionsvertrag - welche Parteien auch immer ihn unterschreiben - vereinbart wird, das Thema „6-spuriger Ausbau der Schiersteiner Brücke“ nochmals auf den Prüfstand zu nehmen.

„Wegen der täglich umfangreichen Staus auf der A 643 muss die Brücke von vier auf sechs Spuren erweitert werden.“ Diese Begründung sei für den AK Verkehr keineswegs akzeptabel. Die heutige Situation allein dürfe bei weitem nicht maßgebend sein. Die wirtschaftliche Nutzungszeit der neuen Brücke werde wie die der alten über 50 Jahre betragen. Dazwischen seien gewaltige Veränderungen in der Struktur von Gesellschaft und Wirtschaft  zu erwarten. Eine totale Spritverknappung könne hinzukommen, so dass im Berufsverkehr in einem PKW im Schnitt drei gegenüber heute nur 1,05 Personen sitzen. Es wären heute vergeudete Millionen und ein unnötiges Opfer an Naturressourcen, wenn in 10 oder 20 Jahren die Brücke nur noch zu 50 % oder noch weniger genutzt werde.

„Auch ist nicht zu erkennen, dass nach Alternativen zum Autoverkehr gesucht wurde“, meint Kittler vom AK Verkehr. Die Pendlerströme von Süden und Westen von Mainz könnten mit dem Zug direkt von Mombach nach Hessen fahren, ohne ein Umsteigen im Hauptbahnhof. Das wäre eine erhebliche Zeiteinsparung. Die Geleise für diese neue Linienführung lägen bereits, ungenutzt. Weiterhin sollten im rheinhessischen Hinterland von Mainz Pendlersammelstellen angeboten werden, zum Umstieg auf Busse, die - möglichst voll besetzt – ohne Halt nach Hessen durchfahren sollten. Jeder volle Bus könne auf der Schiersteiner Brücke 40 bis 50 PKW´s ersetzen. 

Presseerklärung vom 29.08.2009

Agenda 21 fordert Umdenken

Die Lokale AGENDA 21 Mainz ist entsetzt, dass im Bleichenviertel, im Herzen der Stadt, durch ein neues Parkhaus noch mehr Lärm, Abgase und Unruhe entstehen werden. Das schrecke viele Kunden des Einzelhandels ab. „Eine Todsünde“, meint der Arbeitskreis Verkehr. In Wiesbaden und Frankfurt setze man längst auf umweltfreundlichen Radverkehr, in Mainz werde weiterhin nur das Auto gehätschelt. So fehlten in Mainz 800 – 1.000 Bügel für das Parken von Fahrrädern. In diesem neuen Parkhaus mit einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 35 bis 40 Jahren würden sich schon in 10 Jahren die Inline-Skater tummeln. Das könne ein weiterer finanzieller Klotz am Bein von Mainz werden.

Presseerklärung vom 10.1.2012

Tempo 30 begrüßt

„In Gärtnergasse und Große Langgasse jetzt Tempolimit 30: wir können aufatmen“, freut sich der Arbeitskreis Verkehr der Lokalen Agenda 21. Er erwarte jetzt, dass künftig viele Radfahrer nicht mehr auf diesen Gehwegen hoppeln, rauf und runter über die Bordsteine, sondern die Fahrbahn gern nutzen. Denn bei Tempo 30 komme dort deutlich mehr Sicherheit auf. Er erinnert daran, dass in beiden Straßen schon bisher das Fahren auf dem Bürgersteig nicht erlaubt war. Der Radverkehr gehöre grundsätzlich auf die Fahrbahn, soweit keine andere spezielle Verkehrsregel gelte. 
Für den Arbeitskreis Verkehr sei jetzt noch eine Lücke zu schließen: Wenn Fahrrad-Touristen aus dem Hauptbahnhof kommen, suchten sie vergebens nach einer passablen Möglichkeit, in die Innenstadt zu kommen. Es fehle eine Unterstützung von der Schott- über ein kurzes Stück Kaiserstraße in die Gärtnergasse. Hier sei die Stadt noch am Zuge.


Auswahl durchgeführter Projekte

öffentliche Diskussionen

hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion "Zukunft des ÖPNV in Mainz“ am 28. März 2009 im Rathaus. Eine Veranstaltung gemeinsam mit der SPD-Stadtratsfraktion und dem VCD.

Verkehrsdatenbank

Zur Erleichterung unserer Arbeit, aber auch für alle anderen Interessierten, wurden Informationen zum Verkehrsgeschehen zusammengetragen. Wir haben Daten zu Emissionen, zum Image verschiedener Verkehrsmittel, zum Verkehrsaufkommen, dem Wirtschaftsverkehr oder nachhaltiger Verkehrsplanung? Hier findet man Tabellen, Grafiken, Übersichten, damit Freuden zukunftsfähiger Mobilität keine Argumente ausgehen.

Handlungsprogramm für eine zukunftsfähige Stadt

Über mehr als ein Jahr haben wir an der Entstehung des Handlungsprogramms Lokale AGENDA 21 Mainz mitgewirkt. Viele Maßnahmen, über die wir diskutiert haben, sind dort festgehalten. Das Handlungsprogramm ist entgegen des Grundgedankens der Agenda 21 nicht zur Richtschnur der Stadtentwicklung geworden. Dennoch sind einige Punkte umgesetzt, andere bringen wir immer wieder in die städtische Diskussion ein.

Die von der Stadt, dem AK Verkehr und weiteren Bürgern eingebrachten Vorschläge finden Sie in Teil II ab Seite 48.

Luftreinhalteplan

Zum Luftreinhalte-und Aktionsplan Mainz-Parcusstrasse haben wir die Öffentlichkeitsbeteiligung genutzt, um unsere Konzepte zur Feinstaubreduzierung einfließen zu lassen . Einige unserer Positionen umreißt ein Artikel in der Allgemeinen Zeitung vom 27.08.05.
Ausführlich haben wir unsere Kritikpunkte in einer Stellungnahme dargelegt.

Neubürgerbroschüre

In der Broschüre für Neubürger von Mainz befindet sich auf unsere Initiative hin ein attraktives Angebot der MVG.

Fahrradrampe

Die Rampe an der Weisenauer Brücke wurde auf unsere Initiative hin gebaut.

Umsteigetafel

An den Ausgängen des Mainzer Hauptbahnhofs informieren Tafeln über die nächsten Busverbindungen. Der AK Verkehr hat mehrfach Gespräche geführt, um eine solche Erleichterung für Umsteigende und Ortsunkundige zu erreichen.

Fahrradparkhaus

Nach Hamburger Vorbild ist in der Mainzer Neustadt ein Fahrradpavillon zum sicherem Abstellen entstanden.

Fahrrad-Einkaufsführer


Die durchschnittlich zurückgelegte Wegstrecke für Einkäufe liegt unter 4 Kilometer Entfernung. Auf diesen kurzen Entfernungen ist in der Stadt der Radverkehr in der Regel schneller als das Auto. Trotzdem wird überwiegend zum Einkaufen das Auto genutzt. Dabei ist der Kraftstoffverbrauch, der Autoverschleiß und besonders der Schadstoffausstoß auf kurzen Strecken besonders hoch.
Dagegen ist das Einkaufen mit dem Fahrrad umweltfreundlich, gesundheitsfördernd und schonend für Ihren Geldbeutel. Außerdem wird der Einzelhandel in der Innenstadt und in den Ortsteilzentren durch den Fahrradverkehr gestärkt.
Um den effektiveren Fahrradverkehr auf kurzen Einkaufsstrecken zu fördern, hat der Arbeitskreis Verkehr des Forum Lokale Agenda 21 Mainz einen Einkaufsführer für den Radverkehr erstellt, auf dem Sie alle Fahrradabstellplätze und Radwege in der Mainzer Innenstadt verzeichnet finden. So finden Sie einfach einen Abstellplatz für Ihren Einkauf in der Stadt. Außerdem finden Sie dort Wissenswertes und Tipps zum Einkaufen mit dem Fahrrad. Wir haben hunderte Exemplare verteilt. Übrigens: Hier ist er!

Ausstellung

Im Rahmen der Ausstellung „Wir bauen um – für ein zukunftsfähiges Mainz“ lieferten wir griffige Argumente für Bus und Bahn, und machten Lust aufs Radfahren. Zu den Bildern der Ausstellung:

Unterricht

Erdkunde: Gemeinsam mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Regionalen Fachberatung Erdkunde Rheinhessen und Westpfalz haben wir eine umfangreiche Liste von Unterrichtsmöglichkeiten für den Geografieunterricht erstellt. Sie erschien 2006 unter dem Titel „Das Thema Verkehr – ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeitserziehung“
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie die Ideen nutzen möchten!

Energiekonzept Mainz

 Wir haben unseren Beitrag zum neuen Energiekonzept geleistet. Das Thema Verkehr war erstmals dabei. Mehrere Maßnahmen aus dem LA21-Handlungsprogramm und neuere Ideen sind eingeflossen, für eine nachhaltige Verkehrsgestaltung in Mainz müssen wir weiter am Ball bleiben. Das Energiekonzept ist auf der homepage der Stadt Mainz abrufbar: http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/hthn-6u7gza.de.html  bzw. unter dem Menüpunkt "Leben in Mainz", Rubrik "Umwelt".

Wir bleiben dran:

Am 18.11.09 widmet sich die AZ ausführlich unserer Kritik an der schleppenden Umsetzung (siehe Archiv der AZ)
Wir diskutieren weitreichende Verbesserungen für den Radverkehr, insbesondere mit Blick auf seine Wahrnehmung und die dem Radfahrer gebotene Infrastruktur

Verkehr beruhigen

Aktion: Wir verkehrsberuhigen die Mainzer Neustadt: Im Oktober 2004 haben wir dafür gesorgt, dass Kinder auf einer Spielstraße einige Stunden spielen konnten. Die Autofahrer haben wir unterdessen mit Flyern auf ihre angepassten Möglichkeiten hingewiesen. Die Reaktionen von Kindern, Autofahrern und Anwohnern waren überwiegend positiv. Mehr Lebensqualität, weniger Emissionen und weniger Unfälle – warum soll man auch etwas dagegen haben?

Informationen verteilen


Die Reise/Radroutenbroschüre „Deutschland per Rad entdecken“ verteilten wir an der Universität.

Eine unserer ersten Aktionen war die Verteilung von Fahrplanaushängen an Kneipen und Restaurants. Teilweise führen es diese nun selbständig weiter, so dass die Gäste immer nach dem aktuellen Fahrplan entscheiden können, welchen Bus sie nehmen.


 

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