Herbstpflanzung im Naturschaugarten Lindenmühle in Bretzenheim

Mit Bewunderung beobachtete der Arbeitskreis Naturnahes Grün die Kinder der Grundschule an den Römersteinen. Nach kurzer Anleitung pflanzten die Viertklässler mit viel Geschick eine Schmalstrauchhecke. Heimische Pflanzen wie Säulenholunder und Säulenschneeball sind eine wertvolle Alternative für einfallslose Thujahecken.

Christoph Schallert vom ehrenamtlichen Arbeitskreis fragte die Schüler: „ Was muss man denn machen, um eine Hecke nicht schneiden zu müssen?“ Ein Schüler wusste prompt die Antwort: „Die richtigen Pflanzen auswählen!“
Und das ist erklärtes Ziel des Arbeitskreises: Hier im Naturschaugarten Lindenmühle sollen nur heimische Pflanzen gezeigt werden. Sie bedürfen keiner besonderen Pflege, da sie über Jahrhunderte an das heimische Klima und die hiesigen Bodenverhältnisse angepasst sind.

Die diesjährige Herbstpflanzung war unter anderem durch finanzielle Unterstützung des Ortbeirates möglich. Bei der Umsetzung half der Sponsor Ahornblatt, eine Naturgartenfirma. Außer der Schmalstrauchhecke wurden Großsträucher, Rosen, heimische Stauden, Disteln, Kletter- und Wasserpflanzen gesetzt.

Doch was sind Pflanzen ohne die Tiere dazu. Das erklärte Holger Tempel den Kindern am „Wildbienenhotel“, das man sich beim Besuch des Naturschaugartens betrachten kann. Frau Burkhardt-Sieben, Lehrerin der Schulklasse, bedankte sich beim Arbeitskreis für die „naturnahe“ Erfahrung.

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